Dienstag, 5. September 2017

Leserunde: "Witch Hunter" - Abschnitt 2

Hallo meine lieben,

die Diskussionen zu dem zweiten Abschnitt zu "Witch Hunter" von Virginia Boecker könnt ihr hier unter diesem Post führen.

Der Abschnitt geht von Kapitel 6 bis Kapitel 10. Falls ihr schon weiter gelesen haben solltet, spoilert bitte nicht und an alle anderen Leute, die diesen Post durch Zufall gefunden haben: Achtung! Mögliche Spoiler! 

Und jetzt her mit eurer Meinung! Wie fandet ihr den Abschnitt?

Liebe Grüße,
Marianne

9 Geblubber:

Barbara Feichtner hat gesagt…

Hey
So ich habe auch den zweiten Abschnitt gelesen.

Die Elizabeth sitz bzw. wartet seit 1 Woche in der der Gefängnis Zelle auf den Tag der Hinrichtung oder auf Caleb das sie befreit. Es kommt ein Mann befreit sie. Aber das ist nicht ihr Caleb sondern der Magier / Hexenmeister Nicholas Perevil. Er befreit sie aus ihrer Gefängnis Zelle. Aber sie wehr sich erst dagegen. Sie ist zu schwach das sie sich vernünftig wehren kann. Deshalb heilt der John (Einer der Leute von Nicholas Pervil) mit seinen Heilkräuter und sein Medizin Verstand.

Elizabeth ist erst schockiert weil sie bei den Magier Unterschlupft ist. Sie will schnell wieder zum Palast zum ihren Chef. Weil sie denkt das die Hexen, Magier ausliefern könnte. Aber sie bekommt mit das der Caleb jetzt der neue Inquisitor ist.
Sie fragt sich wieso das der Caleb das ist.

Also ich fand den Zweiten Abschnitt etwas zu trocken. Das fehlte das gewisse ETWAS finde ich.
Aber trotzdem bin ich gespannt wie es weiter geht.

LG Barbara

Lena von Awkward Dangos hat gesagt…

Bisher finde ich die Story sehr interessant und bin gespannt, was es mit den Hexen und der Magie wirklich auf sich hat. Dass Elizabeth nicht von jetzt auf gleich ihre Einstellung dazu ändern kann, finde ich absolut nachvollziehbar. Dass sie jedoch immer noch daran denkt diese Menschen, die ihr das Leben gerettet haben, zu verraten und auszuliefern, finde ich echt krass. Eigentlich stand sie doch nie hinter ihrem Dasein als Hexenjägerin, hat dies einzig und allein deshalb gemacht, weil sie es musste. Wie sie aber ohne jegliche Reue eine helfende Hand wegschlagen möchte und womöglich selbst auf dem Scheiterhaufen landet, kann ich nicht nachvollziehen. Sie sieht doch, dass diese Leute nicht schlecht sind. Aber sie versteht nicht, welches Unrecht im Land herrscht, obwohl sie selbst es erfahren hat. Komisch.

Dass Caleb der neue Inquisitor ist, finde ich krass. Mich hat es allerdings nicht überrascht, dass er losgeschickt wird, um Elizabeth zu jagen. Spannend ist es trotzdem.


@ Barbara

Ich muss dir da leider zustimmen. Mir fehlt das gewisse Etwas. Liest sich bisher wie "Auf immer gejagt" mit Mittelalter-Setting.

Barbara Feichtner hat gesagt…

@Tanja
Bei Caleb habe ich irgendwie auch voraus gesehen das er ein fälschen Spiel treib. Weil er ist nicht ganz koscher findet ich.

Lena von Awkward Dangos hat gesagt…

Ich bin nicht Tanja XD

Ob Caleb wirklich ein falsches Spiel treibt? Ich bin mir wirklich nicht sicher. Vielleicht ist ihm seine Berufung als Hexenjäger wichtiger als seine Freundschaft zu Elizabeth. Vielleicht wollte er aber auch nur an die Spitze, um sie selbst suchen und beschützen zu können. Wer weiß?^^

Barbara Feichtner hat gesagt…

@Lena
Sorry Lena. Ich habe keine Ahnung wie ich auf Tanja gekommen bin am den Tag.

Marianne K. hat gesagt…

Nachdem ich den ersten Abschnitt durchgelesen habe, habe ich fast sofort weiter gelesen. Das Buch ist vielleicht noch nicht unbedingt etwas wirklich besonderes, aber es lässt sich trotzdem sehr gut lesen und das freut mich wirklich sehr. :D
Ich habe das Gefühl, dass Elizabeth sich von einem zum anderen Abschnitt irgendwie ‚entliebt‘ hat. In diesem Abschnitt hatte ich jetzt nicht mehr unbedingt das Gefühl, dass sie vollkommen vernarrt in Caleb ist, aber vielleicht kam es mir auch nur so vor, da er nicht mehr vorkam.
Dem Absatz fehlt vielleicht der gewisse Kick, aber auf Grund der Leichtigkeit des Schreibstils finde ich das allerdings gar nicht so schlimm. Es kann ja nicht jeder Abschnitt voller Spannung triefen und ich finde dafür, dass zeitweise im Abschnitt nicht viel passiert ist (bis auf den Anfang), war es eigentlich noch recht spannend /interessant.
Ich persönlich glaube ja, dass sich am Ende eventuell noch herausstellt, dass Elizabeth eine Hexe ist oder zumindest etwas Besonderes als ‚nur‘ die beste Hexenjägerin.

@ Barbara
Ja, es stimmt schon, dass das gewisse Etwas fehlt, damit es wirklich gut ist, aber wie schon geschrieben, finde ich das gar nicht so schlimm.

@Lena
Wenn man länger darüber nachdenkt, ist schon verständlichen, warum sie immer noch den Gedanken des Verrats im Hinterkopf hat. Sie ist schließlich mit dem Glauben aufgewachsen, dass Hexerei/Magie etwas Bösartiges sei und sehr viele Leute dahingerafft hat (bzw. durch die Pest). Auch wenn es die Gesetze noch nicht so lange gibt, verbindet sie schmerzhafte Erinnerungen mit Magie und ihre – vermutlich – sehr strenge und harte Ausbildung zur Hexenjägerin hat ihren Groll/ihre Angst gegenüber Magie garantiert nicht vermindert. Sie sieht ja in diesem Abschnitt selbst ein, dass es nicht richtig ist, dass sie sowohl dankbar ist als auch daran denkt, dass sie die anderen verraten möchte. Aber das kommt in dem Buch nicht unbedingt so gut rüber, wie es in „Ich fürchte mich nicht“ rüber gekommen ist. ;)


Ich bin mir sicher, dass im Laufe des Buches noch ein Beweggrund für Calebs Verhalten genannt werden wird. Ich denke eigentlich nicht, dass er es aus reiner Boshaftigkeit und Berechnung tut. Er wird seine Gründe haben, so falsch schien er zumindest nicht am Anfang zu sein, aber wir werden es ja noch erfahren.

Madlen T hat gesagt…

In diesem Abschnitt ist wirklich etwas weniger passiert, als davor. Trotzdem hält sich das Spannungslevel weiterhin sehr gut und besonders der Schreibstil fesselt an die Seiten. Trotzdem habe ich mich noch nicht richtig mit der Handlung anfreunden können. Es fängt schon bei Caleb an, der mir leider einfach nicht sympathisch wird (hoffentlich tue ich ihm einfach nur unrecht), bis hin zu der Protagonistin, die dem König so treu untergeben ist, obwohl er sie vergewaltigt hat. Ich erinnere nur mal kurz an die Stelle, an der Caleb zum ersten Mal etwas gegen den König gesagt hat und Elizabeth meinte, dass der König bestimmt nur sein bestes tut. Also hat sie noch versucht ihn in Schutz zu nehmen. *urks* Das... das.. das gefällt mir einfach nicht. ._.

In den letzten Kapiteln sind auch einige neue Charaktere dazugestoßen. Besonders von Nur Peter bin ich ein Fan geworden. xD Er sorgt mal für ein wenig Unterhaltung und Humor in dieser Geschichte. Nicholas ist ein kleines Mysterium, aber ich finde es lustig, dass er behandelt wird wie Voldemort. Immerhin wird Nicholas nur als "Er" bezeichnet von Caleb und Elizabeth. George, der Narr, ist bisher ein sehr interessanter Charakter und ich denke genauso wie er, dass Elizabeth einen Freund gebrauchen könnte.

Was für mich momentan noch keinen Sinn macht ist die Tatsache, dass Fifor Elizabeth gebadet hat, aber das Stigma nicht an ihrem Bauch entdeckt hat. Es scheint ja keiner zu wissen, dass Elizabeth eine Hexenjägerin ist.

Wenn ich schon beim Logikhinterfragen bin, dann greife ich gleich weiter auf. Elizabeth denkt, dass die Seherin sie aufspüren wollte, weil die Seherin die mächtigen Hexenjäger töten möchte. Das macht doch überhaupt keinen Sinn?! Sie wäre doch so oder so gestorben, wenn man sie einfach in der Zelle gelassen hätte. ^^'

@ Marianne
Caleb ist mir bisher einfach null sympathisch. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich bereits an ihm gezweifelt habe, nachdem er die ersten Sätze gesprochen hat. ='D Allerdings fände ich es glatt schöner, wenn er wirklich seine Gründe hätte und nicht Boshaft ist, so wie ich es bisher vermute. Wenn man so liest, wie wichtig er Elizabeth ist und was sie alles gemeinsam durchgestanden haben, dann wünsche ich ihr nicht diesen bitteren Schlag.
Trotz alledem bin ich (bisher) nicht von seiner Unschuld überzeugt. Tatsächlich vermute ich sogar, dass er Elizabeth absichtlich beruhigt hat, als sie im Gefängnis saß, um sie von einer Flucht abzuhalten. Nach dem Motto: "Auf mich hört sie ganz bestimmt. Dafür bin ich ihr doch wichtig genug." Vielleicht hat er sich auch so seine neue Stelle als Inquisitor gesichert, weil er selbst dafür bereit war, seine Kindheitsfreundin zu hintergehen, solange es gegen Hexenwerk vorgeht.

@Lena
Ich finde es auch sehr authentisch dargestellt, dass Elizabeth nicht gleich ihre Einstellung gegenüber den Hexen verändert. Dafür wurde ihr viel zu lange eingetrichtert, dass sie so böse sind. Auch bin ich deiner Meinung, dass ich ein wenig an ihrem funktionsfähigen Verstand gezweifelt habe, als sie lieber auf dem Scheiterhaufen enden wollte, als mit einem Hexer mitzugehen. Allerdings fand ich es nicht verwunderlich, dass sie auch weiterhin so sehr auf eine Flucht pocht. Viel schräger finde ich das hohe Kopfgeld, dass auf Elizabeth ausgesetzt worden ist. ö.ö

Barbara Feichtner hat gesagt…

@Leni
Das Gefühl mit der Handlung nicht an freunden kann. Ich glaube das du bist du bist nicht die Einzige damit. Wie gesagt mir gefällt halt die Tiefe zur der Handlungen. Das ist einfach zu Einfach geschrieben.

Lena von Awkward Dangos hat gesagt…

@ Mari

Oh ja, ich finde auch, dass sich das Buch total gut lesen lässt, obwohl es an einigen Stellen eigentlich an Action mangelt. Es wird trotzdem nicht langweilg oder zäh :) Mir fehlte zwar auch irgendetwas, aber es unterhält den Leser wirklich gut.

Mir ist klar, dass Elizabeth nicht von heute auf morgen ihre Meinung über die Hexen ändern kann, allerdings fand ich ihre Gedankengänge einfach so krass! Da hat Leni auch etwas zu angemerkt: Elizabeth würde eher auf dem Scheiterhaufen landen wollen als bei Nicolas zu bleiben. Whaaaaaat?! :D Dass sie ihnen nicht gleich traut, okay, aber sie wurde von Blackwell (und Caleb?^^) verraten und da kann ich sie einfach nicht verstehen. Da hat die Autorin wohl wirklich einfach nicht genau herausarbeiten können, was ihre Protagonistin genau möchte (?), wie mit ihrer Badass-Heulsusen-Persönlichkeit :D


@ Madlen

Nur Peter XD
Voldewell... Blackmort... oder so

Caleb mochte ich auch gar nicht - ich glaube, das tut hier niemand so wirklich :D Das mit dem König fand ich auch ganz schlimm... echt krass >.< Aber ich finde, die Charaktere haben da generell schon etwas zu moderne Ansichten für die Zeit, zu der das Buch spielt :D Mit Emanzipation und Frauenrechten hatten sie es im Mittelalter ja nicht so^^

Das Stigma ist nur zu sehen, wenn Elizabeth verletzt ist und es sie heilt ;) (Bin mir nicht sicher, in welchem Abschnitt das noch mal erklärt wurde, aber ist ja auch nicht wirklich ein Spoiler)

Elizabeth ist jetzt nicht unbedingt die allerhellste Kerze im Leuchter, wenn es um die Seherin und die Hexen geht :D

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