Samstag, 24. September 2016

[Rezension] Bartimäus 3

Quelle

Autor: Jonathan Stroud
Titel: Bartimäus - Die Pforte des Magiers
Originaltitel: Bartimäus - Ptolemy's Gate
Taschenbuch (600 Seiten)
Verlag: cbj
Sprache: Deutsch
Preis: 8,95€
Nächste Teile: 1. ... - Das Amulett von Samarkand
                      2. ... - Das Auge des Golem
                      4. ... - Der Ring des Salomo

Inhalt:
2000 Jahre sind vergangen, seit Bartimäus auf der Höhe seiner Macht war. Heute, gefangen in der Welt der Magier, spürt er seine Kräfte schwinden. Doch noch will Nathanael ihn nicht aus seinen Diensten entlassen. Als Informationsminister ist er auf Bartimäus’ Dienste angewiesen. Kein leichter Job, denn es herrscht Aufruhr im britischen Weltreich.

Die Widerständlerin Kitty Jones eignet sich unterdessen geheimes Wissen über Magie und Dämonen an. Sie will erreichen, dass der ewige Kampf zwischen Dschinn und Menschen beendet wird. Doch dazu muss sie das Geheimnis um Bartimäus’ Vergangenheit lüften.

Doch dann wird London von einer bislang unbekannten Macht angegriffen und Nathanael, Kitty und Bartimäus müssen der größten Gefahr in der Geschichte der Zauberei entgegentreten. Und das Schlimmste: Sie müssen zusammenarbeiten …
(Quelle: Random House)

Meine Meinung:
Was kann man über ein Buch sagen, für das man ein Jahr braucht? Man würde meinen, dass ich es abscheulich fand und mich  durch dieses Buch quälen musste. Aber so war es nicht. Irgendwie verleiten mich die "Bartimäus"-Bücher dazu sehr langsam und sehr wenig zu lesen.
Wenn ich darüber nachdenke, habe ich die Bücher eigentlich nur für eine Freundin gelesen. Für mich war es eher schwer rein zu kommen, weil am Anfang des Buches viel erklärt wurde, was zwischen Band zwei und drei passiert war. Wäre es ein anderes Buch gewesen, hätte ich es vielleicht einfach aufgegeben, aber ich war gespannt, was meine Freundin an diesem Buch so toll fand und wollte wissen, ob ich es auch sehen würde, daher habe ich weiter gelesen und immer wieder weiter gelesen, obwohl es immer mal wieder Stellen gab, die ich nicht so interessant fand, vor allem am Anfang, und im Nachhinein habe ich es nicht bereut, weiter gelesen zu haben.
Wie schon erwähnt wurde am des Buches die Situation erklärt und auch, was zwischen dem zweiten und diesem Buch passiert ist. An sich war es recht interessant zu erfahren, was passiert war, aber manchmal war es so langweilig, dass ich einfach nicht weiter lesen konnte. Versteht mich nicht falsch. Der Anfang war überwiegend gut und interessant, aber er war recht lang gezogen, dann gibt es auch ein paar mehr Stellen, die langweilig sein können. Ich hatte mich ein paar Mal gefreut, dass es endlich vorbei war und dann wurde doch noch irgendetwas erklärt. Aber wenn man nicht so schnell aufgibt wie ich, kann man recht schnell zur eigentlichen Handlung kommen und die ist doch noch besser.
Im Laufe des Buches war es teilweise auch noch unvorteilhaft, dass ich mich an manche Dinge aus den ersten beiden Büchern nicht mehr erinnern konnte und darauf Bezug genommen wurde, das erschwert das Verständnis, daran bin ich allerdings auch selbst schuld.
Mehr schlechtes fällt mir nicht wirklich ein. Es gab auch während der eigentlichen Handlung zähe Stücke, aber ich habe es verkraftet und das werdet/würdet ihr sicher auch. Kommen wir jetzt also zu den guten Sachen. Ich weiß nicht mehr, wie ich die Figuren in den vorherigen Rezensionen bewertet habe, aber ich finde die Entwicklungen der Figuren und ihrer Beziehungen zwischen einander wirklich schön und erfreulich. Man konnte schon im ersten und zweiten Teil merken, dass Nathanael und Bartimäus sich ganz gut leiden können, auch wenn sie es nie offen zugeben würden und eben dies wird in diesem Band stärker gezeigt. Im Laufe der Bücher haben die beiden sich mehr oder weniger angefreundet oder wie man auch immer ihre Beziehung beschreiben will, aber im Grunde ist es doch Freundschaft. Diese Entwicklung macht mir die beiden Figuren noch sympathischer als vorher, es wäre ja auch langweilig, wenn es keine Entwicklung im Laufe der Bücher gegeben hätte.
Nicht nur die Beziehung zwischen Bartimäus und Nathanael hat sich verändert/verbessert. Auch die Beziehung zwischen Kitty und Bartimäus, sowie die Beziehung zwischen Kitty und Nathanael. Während Kitty Bartimäus gegenüber im zweiten Teil noch recht misstrauisch gegenüber war, vertraut sie ihm in diesem Teil mehr, das gilt auch für Nathanael. Ich weiß nicht mehr, wie gerne ich Kitty im zweiten Teil mochte, aber ich meine, dass sie mir nicht unbedingt sympathisch war, dass hat sich in diesem Teil geändert. Sie ist immer noch nicht meine Lieblingsfigur, aber sie hat sich in meinen Augen verbessert und verändert.
Aber es hat sich nicht nur wegen der Beziehungen und generell der Figuren wegen gelohnt dieses Buch zu lesen, auch die Handlung war es an sich wert. Das Ende war für mich nicht überraschend, da ich schon wusste, was passieren würde, aber ich fand, dass es gut ausgearbeitet war. Es hat Spaß gemacht das Ende zu lesen, auch wenn es vielleicht noch bessere Enden gibt, diejenigen, die die Bücher gelesen haben, werden mich vermutlich verstehen.

Cover:
Das Cover ist nicht schlecht, allerdings weiß ich nicht so genau, was mir das Amulett von Samarkand in Bartimäus Händen sagen soll. Ich nehme zumindest an, dass es das sein soll, da es im Buch vorkommt. Allerdings hat es nicht so viel mit der Handlung zu tun.
Der Titel ist äußerst passend, was allerdings diese Pforte ist und wohin sie führt, müsst ihr selbst herausfinden.

Fazit:
Das Buch hat eindeutig seine Längen, nichts desto trotz ist das Buch am Ende sehr spannend und die Entwicklungen der Figuren und deren Beziehungen sind sehr interessant mit zu erleben.

3,5 von 5 Herzen

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)

P.s. 3,5 von 5 Herzen sind nicht schlecht, sondern in Ordnung, denkt dran. Auch wenn ich die ersten Teile höher bewertet habe... Meine Art zu bewerten hat sich ein wenig verändert... :)

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