Dienstag, 5. Juli 2016

[So etwas Ähnliches wie eine Meinung] Attention fragiles

Hallo meine lieben,

letzte Woche habe ich angefangen solche Posts zu den Schullektüren dieses Jahres zu schreiben und heute geht es weiter mit einer französischen Lektüre, die ich Ende letzten Jahres gelesen habe.
Achtung Spoiler.

Autor: Marie-Sabine Roger
Titel: Attention fragiles
Taschenbuch (125 Seiten)
Sprache: Französisch
Verlag: Klett

In diesem Buch gibt es drei oder vier, wie man es sieht, Hauptfiguren, die auch alle Kapitel haben. Zum einen hat man Cécile und Nel und auf der anderen Seite hat man Laurence und Nono. Cécile hat allerdings nur zwei Kapitel. Nel ist blind und kommt damit eigentlich gut zu Recht, allerdings stört ihn die Art wie Andere ihn behandeln und er ist der Meinung, dass er auch einfach verschwinden könne. Laurence ist Nonos Mutter. Die beiden leben auf der Straße, da Laurence mit Nono vor ihrem Mann geflohen war.

Wir hatten das Buch ein wenig unter uns aufgeteilt. Es gab jeweils eine Gruppe, die sich entweder auf Nel, Laurence oder Nono spezialisiert hat. Cécile haben wir alle zusammen behandelt. Es war ganz praktisch, dass wir es so gemacht haben, da es doch recht viele Kapitel waren für ein Buch am Anfang des Jahres. Das Französisch war teilweise auch nicht so einfach, aber es ging. Man muss sich einmal rein gelesen haben, dann ging es auch irgendwann.

Aber genug davon. Ich habe das Gefühl, dass wir in Französisch nur Bücher lesen in denen gezeigt wird, was für Probleme in Frankreich herrschen... Aber das sind Probleme, die alle Länder angeht. Aber wirklich schön ist es nicht darüber zu lesen. Ich finde es aber trotzdem interessant.

Was mich an diesem Buch ein wenig gestört hatte, war das Laurence darauf bestanden hatte, keine Hilfe anzunehmen. Ich kann verstehen, warum man es nicht machen möchte und viele wollen ja wirklich keine Hilfe annehmen, aber sie hat ein kleines Kind und möchte auch eigentlich, dass er zur Schule geht, kann ihn aber nicht zur Schule schicken, da ihr ein paar Papiere fehlen. In so einer Situation muss man einfach mal über seinen Schatten springen. Sie will ja wirklich nicht, dass es ihm schlecht geht. Aber sie war auch noch nicht so lange auf der Straße und es ändert sich ja auch noch.

Was ich wiederum gut finde, ist der Ausgang der Geschichte. Ich gehe lieber nicht weiter darauf ein. Zu viel möchte ich ja auch nicht verraten.
Was Nel und Cécile angeht, mag ich deren Zusammenspiel. Sie müssen sich erst einmal auf einander einstellen, aber sie schaffen es und das obwohl sie schon unterschiedlich sind.

Alles in allem ein nettes Buch, das seine tollen und eher schlechten Seiten hat.

Hat einer von euch das Buch auch gelesen?
Liebe Grüße,
Marianne

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