Donnerstag, 30. Juni 2016

[So etwas Ähnliches wie eine Meinung] Dantons Tod

Hallo ihr alle,

ich hatte ja überlegt, ob ich noch eine Rezension zu 'Dantons Tod' schreibe. Ich wollte es gerade gemacht, habe aber nicht alle Informationen zu dem Buch gefunden, die ich haben wollte und habe mich dann dazu entschieden, nur so etwas Ähnliches wie eine Rezension zu schreiben. Ein wenig freier eben. Meine Meinung zu einer Schullektüre wird vermutlich so wie so nicht so viele interessieren. Ihr könnt mir ja danach eure Meinung dazu sagen.

Autor: Georg Büchner
Titel: Dantons Tod
Taschenbuch (67 Seiten)
Verlag: Hamburger Lesehefte Verlag

Wie man sich, denke ich, denken kann, geht es in diesem Buch um Danton. Danton lebte zur Zeit der französischen Revolution und wurde 1794 guillotiniert. Erst war er Teil der Jakobiner, später bildete er allerdings eine weitere Gruppe aus Jakobinern. Sie wurden die Dantonisten genannt. Deshalb wollte Robespierre Danton und seine Anhänger loswerden. In dem Drama geht es um die letzten Tage, Wochen Dantons.

In dem Drama wird schon in der ersten Szene deutlich, dass Danton nicht das Bedürfnis hat die Revolution weiter zu führen, während seine Mitstreiter wollen, dass er einen Angriff auf den Konvent anführt. Das ganze spitzt sich in Laufe der Geschichte immer weiter zu bis das Unvermeidliche geschieht und Danton geköpft wird, was ich in diesem Fall nicht als Spoiler zähle, da es erstens im Titel gesagt wird, zweitens in der Geschichte auch so war und drittens weil es sich hierbei um eine Schullektüre handelt und ihr das Ende so ziemlich überall im Internet finden werdet.

Im Gegensatz zu den meisten anderen, die dieses Buch/Drama lesen mussten, fand ich es eigentlich gar nicht so schlecht. Das Drama war nicht ganz einfach zu lesen, da mehrere Anspielungen auf verschiedene Dinge vorkamen, aber gerade das fand ich an dem Drama interessant. Man musste bei manchen Passagen überlegen, was die Figuren denn überhaupt aussagen mussten und gerade das fand ich gut. Ich würde so etwas auch nicht immer machen wollen, aber es war mal eine schöne Abwechslung beim Lesen mal wieder nachdenken zu müssen.
In dem Buch reden die Figuren ein wenig ... anders. Sie umschreiben gerne und benutzen auch gerne verschiedene Methapern und so weiter und so fort. Allerdings ist die Sprache nicht immer so hoch gestochen. Manchmal ist sie auch sehr banal, obwohl man das manchmal auch erstmal verstehen muss. In der einen Stelle wurde eine sexuelle Anspielung gemacht (das wurde eigentlich öfter...), aber man musste erstmal darüber nachdenken, was die denn da bitte meinen, weil man da im ersten Moment einfach nicht drüber nachdenkt.

Alles in allem fand ich das Drama also eigentlich ganz interessant. Ich fand es schön mal wieder ein wenig über das Gelesene nachdenken zu müssen. Aber es ist eindeutig nichts, was man mal einfach so liest (außer man liest es einfach und es ist einem egal, dass man es vielleicht nicht versteht) und auch nicht öfters liest.

Musste/Durfte einer von euch auch dieses Drama lesen? Wie fandet ihr es?
Liebe Grüße,
Marianne

0 Geblubber:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jeden Kommentar und versuche mein Bestes alle zu beantworten. :)