Freitag, 17. Oktober 2014

[Rezension] Der Vorleser

Quelle

Autor: Bernhard Schlink
Titel: Der Vorleser
Taschenbuch (207 Seiten)
Verlag: Diogenes
Sprache: Deutsch
Preis: 9,90€

Inhalt:
Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er... und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängten Vergangenheit.
(Quelle: Buchrücken)

Meine Meinung:
Ganz ehrlich: Ich hätte dieses Buch nicht gelesen, wenn wir es in der Schule nicht hätten lesen müssen... Und ich hätte nichts verpasst.
Ich habe nichts gegen die Leute, die dieses Buch vielleicht gut finden, aber ich habe etwas gegen dieses Buch selbst. Ich mag dieses Buch einfach nicht. Ich mag den Schreibstil nicht, ich mag die Charaktere nicht, ich mag die Geschichte nicht. Ich mag an diesem Buch fast gar nichts und ich persönlich würde dieses Buch auch nicht empfehlen! Manch ein anderer sieht das vielleicht anders und findet dieses Buch einfach genial oder sonst was, aber ich mag es nicht und das hier ist schließlich Meine Meinung. Falls ihr dieses Buch also lesen wolltet (freiwillig), dann macht es vielleicht gefällt es euch ja besser als mir, weil ihr es freiwillig lest. Wenn ihr dieses Buch lesen sollt, weil es eine Schullektüre ist, dann bringt es einfach hinter euch und versucht euer bestes. Wer weiß, vielleicht gefällt es euch sogar.
Was ich an diesem Buch besonders blöd fand, war einfach der Schreibstil. Die Kapitel waren alle nicht wirklich lang, aber sie haben sich irgendwie trotzdem ziemlich gezogen. Der Protagonist hatte eigentlich in fast jeden Absatz über irgendetwas nachgedacht und ich habe diese Absätze immer gelesen und mir fast gar nichts davon gemerkt, weil es einfach so langweilig und Wirrwarr war, dass es einfach nicht in meinem Kopf bleiben wollte.
Die Charaktere haben mir auch nicht besonders gefallen. Irgendwie erfährt man auch nicht besonders viel über irgendeinen der Charaktere... Man erfährt kaum etwas über Michael oder Hanna oder sonst irgendwen... Am sympathischsten fand ich irgendwie noch die 'Tochter' (sowohl seine, als die, die überlebt hat) auch wenn man über sie auch nicht wirklich etwas erfährt....
Versteht mich nicht falsch. Es waren ab und zu auch mal ein paar gute Absätze/Kapitel dabei, aber einfach zu wenig. Zumindest für mich persönlich.

Cover:
Tja, was soll man dazu sage... Es sind ein paar Busse, Häuser und Menschen zu sehen... Was auch immer das heißen soll.
Der Titel ist eindeutig. Er liest Hanna vor, daher 'Der Vorleser'.

Fazit:
Nicht wirklich mein Buch. Es kann natürlich sein, dass jemand anders das Buch gut finden würde (es gibt ganz sicher irgendjemanden), aber für mich ist es nichts. Vielleicht bin ich ja auch einfach zu jung um seine 'Werte' oder so zu verstehen, aber ich habe auch nicht wirklich vor, das zu testen, indem ich es irgendwann wieder lese!

1 Herz sah so allein aus... von daher 1,5, da mir 2 Herzen doch schon zu viel waren.

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D) 

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