Sonntag, 17. August 2014

[Rezension] Bartimäus 1

Quelle

Autor: Jonathan Stroud
Titel: Bartimäus - Das Amulett von Samarkand
Originaltitel: Bartimäus - The Amulet of Samarkand
Taschenbuch (540 Seiten)
Verlag: blanvalet
Sprache: Deutsch
Preis: 8,95€
Nächste Teile: 2. ... - Das Auge des Golem
                      3. ... - Die Pforte des Magiers
                      4. ... - Der Ring des Salomo

Inhalt:
Und ob Nathanael verstanden hat. Genau aus diesem Grund hat er sich ja für Bartimäus entschieden, den jahrtausendealten, ebenso scharfsinnigen wie spitzzüngigen Dschinn. Denn Nathanael braucht einen mächtigen Mitstreiter für seinen Plan: Er will das Amulett von Samarkand aus dem Besitz von Simon Lovelace stehlen. Nur leider hat Nathanael keine Ahnung, wie gefährlich dieses Armulett ist. Ehe er und Bartimäus sichs versehen, geraten sie in einen reißenden Strudel mörderischer-magischer Intrigen.
(Quelle: Buchrücken)

Meine Meinung:
Ich hatte mir dieses Buch von einer Freundin ausgeliehen, da sie es mir wärmstens empfohlen hatte und ich finde auch, dass es sich gelohnt hat. Bei ihr in der Familie haben es alle schon mindestens einmal gelesen und alle mochten es sehr gerne. Jetzt liest es sogar mein Vater, weil er sein anderes Buch im Urlaub schon fertig gelesen hatte und kein weiteres mit hatte und ihm gefällt sogar ganz gut, obwohl er nicht so viel liest und auch eher andere Sachen.
Ich habe für dieses Buch ein wenig länger gebraucht, da ich erstmal in die Geschichte rein kommen musste. Am Anfang wird noch viel erklärt, damit man diese "Weltvorstellung" versteht. Man muss erstmal verstehen, wie die ganze Sache mit Zauberern und Dämonen abläuft und das dann alles in unsere Welt einordnen können. Eigentlich ist das nicht so schwer, aber wenn man nebenbei auch noch Schule hat, dauert das halt ein wenig länger...
Als ich dann in das Buch reingekommen bin, habe ich auch mehr und mehr gelesen und wollte irgendwann auch nicht mehr aufhören, weil es so spannend geworden ist.
Der Schreibstil von Jonathan Stroud ist wirklich gut. Aus Buch wird aus Bartimäus und Nathanaels Sicht erzählt und ich habe mich später immer wieder gefreut, wenn Bartimäus Kapitel kamen, da er nicht nur die Geschichte erzählt, sondern auch Nebenkommentare in Form von Fußnoten, die auch mit der Geschichte zu tun haben, aber nicht soooo wichtig sind, dass sie auch in den 'richtigen' Text müssen, und auch im 'normalen' Erzählertext, wendet er sich ab und zu an die Leser. Vieles von der Welt, den Dämonen und den Zauberern erfährt man auch erst richtig durch die Fußnoten in denen das halt auch noch einmal richtig erklärt wird.
In diesem Buch gibt es gar nicht mal so viele Charaktere... Da wären Bartimäus und Nathanael als richtige Protagonisten und dann vor allem einen wichtigeren Nebencharaktere, nämlich Lovelace. Klar auch Mr. und Mrs. Underwood sind wichtig, aber auch nicht sooo wichtig... Dann gibt es noch ein paar Charaktere, die erst in den nächsten Bänden wirklich wichtig werden, oder halt wichtiger (das weiß ich von meiner Freundin), von denen erfährt man halt noch nicht so viel in diesem Band... aber eigentlich sind die Charaktere gut so wie sie sind.
 Das Ende fand ich irgendwie ein wenig traurig... mehr oder weniger...

Cover:
Ich mag das Cover. Es passt auch zu dem Buch. Dämonen können sich nämlich verwandeln und Bartimäus verwandelt sich in dem Buch auch öfters in einen Wasserspeier... oder was das auch immer war.... Und das Amulett ist ja schließlich sogar im Namen vorhanden.
Das Amulett von Samarkand ist sehr wichtig, von daher ist der Titel gut gewählt.

Fazit:
Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Wenn man erstmal den Einstieg geschafft hat, wird es nur noch besser.

4 von 5 Herzen, da das Buch wirklich gut war, aber der Einstieg doch ein wenig schwierig war

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)   

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