Sonntag, 19. Januar 2014

[Rezension] Göttlich verloren


Autorin: Josephine Angelini
Titel: Göttlich verloren
Originaltitel: Dreamless
Hardcover (504 Seiten)
Verlag: Dressler
Sprache: Deutsch
Preis: 19,95€
weitere Teile: 1. Göttlich verdammt
                       3. Göttlich verliebt

Inhalt:
Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich. Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich!
(Quelle: Göttlich Trilogie Seite)

Meine Meinung:
Genau wie beim ersten Buch, war es so, dass ich das Buch schon kannte. Der Unterschied war dass ich den zweiten teil schon beim ersten Mal nicht total geliebt habe.
In diesem teil geht es darum, dass Helen jede Nacht in die Unterwelt geht und versucht die Scions von dem Fluch der Furien zu befreien. Ihre Mutter schickt ihr Orion hinter her, damit er sie beschützt. Orion stammt aus zwei verschiedenen Häusern (aus zwei verschiedenen Linien von Scions). Die beiden freunden sich an und versuchen alles Mögliche um den Fluch der Furien zu brechen, ob es ihnen gelingt, sage ich natürlich nicht.
Bei den Charakteren ist eigentlich alles so geblieben, wie im ersten Teil. Nur dass ich Hector jetzt noch viel mehr liebe als im ersten Band und das ich Daphne (Helens Mutter) irgendwie noch blöder finde. Sie ist auch ein bisschen verrückt und dumm. Ich gehe da lieber nicht noch weiter drauf ein, da ich sonst zu viel Spoiler auch was das nächste Buch angeht (ja, ich weiß schon was im dritten Band passiert, obwohl ich ihn noch nicht wirklich gelesen habe!).
Was ich wirklich blöd finde, ist das (wieder einmal) eine Dreiecksbeziehung eingebaut wurde. Was denken sich die Autoren bei so was eigentlich? Denken die, dass das den Lesern Spaß macht zu lesen, wie sich der Hauptcharakter doch für wen anders entscheidet und am Ende meistens doch trotzdem zum ersten wieder zurück geht? Macht denen das irgendwie Spaß die Leser so zu  quälen? Denken die, wir Leser finden so was gut? Ich weiß ja nicht, wie es euch dabei geht, aber mich nervt es einfach nur! Am meisten noch, wenn das Pärchen (oder nicht ganz Pärchen) aus dem ersten Teil nicht zusammen bleiben kann (oder überhaupt zusammen kann), weil sie "angeblich" verwandt sind. Und das wird dann das ganze Buch lang immer wieder wiederholt und man denkt nur so: "Ich habe es verstanden! Es muss jetzt nicht noch tausendmal erwähnt werden!" Ganz ehrlich: Das nervt!
Es gibt auch noch ein paar andere Sachen, die ich jetzt auf zählen könnte, die mich ein wenig nerven, aber das Buch ist nicht vollkommen schlecht. Und es sind auch nicht nur die Charaktere toll. nein, ich kann euch in diesem Fall doch ein wenig beruhigen. Die Geschichte selber ist auch interessant und gut ausgearbeitet! Es hatte mir wirklich Spaß gemacht das Buch nochmal zu lesen, obwohl diese blöden Sachen auch vorhanden waren...

Cover:
Das Cover von diesem Teil ist nicht sooooo schön, wie das vom ersten Band. Doch trotzdem finde ich, dass es das gewisse etwas hat.
Der deutsche Titel macht, meiner Meinung nach, nicht so viel Sinn, wie der Originaltitel. Ich wüsste zumindest nicht, wer in diesem Teil "verloren" ist!? Oder was meint ihr dazu? Da macht der Originaltitel doch wirklich mehr Sinn. "Dreamless" (Traumlos) ist nämlich Helen die meiste Zeit, warum und was das für Auswirkungen hat werde ich aber nicht verraten, da kann ich nur sagen: Wenn ihr es wissen wollt, dann LEST das Buch!

Fazit:
Egal wie gerne ich dem Buch auch vier Herzen geben würde, kann ich es doch trotzdem irgendwie nicht. So gut wie das Buch auch ist, diese Angelegenheit mit der Dreiecksbeziehung und auch die Sache mit dem: "Wir sind verwandt! Wir dürfen nicht zusammen sein" gehen einem dann irgendwann dann doch zu sehr auf den Keks, als dass man so "viele" Herzen geben könnte. Trotz allem kann ich das Buch nur empfehlen!

3 von 5 Herzen

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)

3 Geblubber:

Das Buchgelaber hat gesagt…

Hm, also ich muss sagen, ich fand die Dreiecksbeziehung anfangs auch total blöd, aber dann konnte ich mich für Orion begeistern und fand es dann doch ganz erträglich. Nur Helens Rumgeheule von wegen "Oh mein Gott, ich liebe ihn, aber er liebt mich nicht. Nein, moment, er liebt mich doch. Aber wir können nicht zusammen sein, aber Orion ist ja da." total nervig. :D
Ich fand das Buch generell ein bisschen langweilig, weil irgendwie die ganze Zeit das selbe geschieht, aber naja. Ich konnte mich auch nicht so richtig in das Buch einfinden, ich weiß auch nicht wieso...
Mit "Verloren" ist wahrscheinlich Helen gemeint, weil sie ja verloren zwischen nachts Herumwandern und Tagsüber wach sein ist. Oder? ^^ Also denke ich mal.. Oder es ist die Beziehung zwischen Helen und Lukas, weil die ja auch irgendwie verloren ist.. Hm..
Jedenfalls eine schöne Rezi. ^-^

Nazurka hat gesagt…

Hey Ho! Gutes Fazit. Ich muss sagen, dass ich das ganze mit den Göttern und Halbgöttern und das drumherum eigentlich sehr faszinierend fand, aber wie dir auch ging auch mir diese dreiecksbeziehung einfach völlig auf den Keks.Und ich kann mich meiner Vorposterin anschließen, dass ich Helens Rumgeheule auch scheußlich fand! :D

Marianne Kastern hat gesagt…

@ Das Buchgelaber
Ich mag Orion ja, was mich aber stört ist, dass überhaupt noch jemand anders in diese Beziehung mit ein bezogen wurde. Ich hasse es einfach, wenn noch irgendwer dazu kommt. Denn dann fängt wieder das Ganze von wegen "Nein, x ist viiiiiiiieeeel besser als y, sie sollte auf jeden Fall x nehmen"-"Nein y ist besser! X behandelt sie wie ein kleines Stück Scheiße" Und das ganze nervt und dann noch diese ganzen Gewissenbisse im Buch von der Protagonisten. Grrrrrrr!
Oh ja, dieses Rumgeheule. Bei sowas fällt mir dann immer wieder ein, warum ich manchmal den Personen in die Fresse schlagen möchte (sorry für diese Ausdrücke (sie sind ganz, ganz schlimm *ähäm*)). :D
Stimmt, das könnte damit gemeint sein... Manchmal kommt man auf die logistischsten/einfachsten Sachen nicht. ;)
Danke. :*

@ Nazurka
Danke! ;)
Das fand ich auch wirklich gut/interessant (das mit den Göttern und so). ;D

Liebe Grüße,
Marianne

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jeden Kommentar und versuche mein Bestes alle zu beantworten. :)