Samstag, 12. Oktober 2013

[Rezension] Die fünf Leben der Daisy West



Autorin: Cat Patrick
Titel: Die fünf Leben der Daisy West
Originaltitel: Revived
Hardcover (298 Seiten)
Verlag: Boje
Sprache: Deutsch
Preis: 14,99€

Inhalt:
Daisy ist fünfzehn und schon mehr als ein Mal gestorben. Doch ein Wundermittel namens Revive holt sie jedes Mal zurück und so lebt Daisy waghalsig und riskant. Jeder Tod bedeutet für sie allerdings eine neue Stadt und ein neues Leben, denn das Mittel ist hochgeheim und Daisy ist ein Versuchsobjekt in einem streng abgeschotteten Programm. An ihrer neune Schule findet sie in Audrey zum ersten Mal eine beste Freundin. Als sie sich auch noch Hals über Kopf in deren Bruder Matt verliebt, lässt sie sich endlich voll auf das Leben ein. Daisy fängt an, das Geheimsystem rund um Revive zu hinterfragen. Doch sie weiß auch: Wenn sie aufbegehrt, könnte ihr nächster Tod endgültig sein ...
(Quelle: Buchrücken)

Meine Meinung:
Ich hatte mir dieses Buch zu Weihnachten gewünscht gehabt, aber nicht bekommen und danach habe ich es mir nie geholt. Jetzt habe ich es mir ausgeliehen und in Dänemark auch endlich zu Ende gelesen. Das Buch ist nicht unbedingt mein Lieblingsbuch, aber es ist auch nicht unbedingt total schlecht.
Die Idee des Buches fand ich wirklich interessant (eigentlich logisch, sonst würde ich es mir ja nicht wünschen ;)). Auch die Umsetzung. Trotzdem ist es kein Buch, das ich unbedingt noch einmal lesen will (ich lese wirklich viele Bücher doppelt, manche sogar dreifach) und ich weiß nicht ganz genau warum. Natürlich gab es ein paar Sachen, die mich gestört haben, aber eigentlich nicht so schlimme Sachen bis auf eine Sache, aber das musste sein, wenn es nicht gewesen wäre, wäre es irgendwie noch unrealistischer, aber dazu später.
Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut, man konnte ihm gut folgen nur manchmal wusste ich nicht wovon die Rede war, aber das lag eigentlich immer daran, dass ich vergessen hatte was mit einer bestimmten Person passiert war und das an der Stelle dann wieder wichtig war.
In diesem Buch war manchmal eine Rede von einer Person, die "Gott" genannt wird, aber ich finde diesen Spitznamen wirklich übertrieben. Nur weil durch ein Medikament entwickelt wurde, mit dem man manche tote Menschen wieder ins Leben zurückholen kann, und er der Chef des Ganzen ist, muss man ihn nicht gleich "Gott" nennen. das ist auch nur ein normaler Mensch, obwohl sich am Ende herausstellt, dass er eigentlich ziemlich komisch ist.
Die anderen Charaktere fand ich sehr sympathisch, vor allem Matt, Mason, Audrey und Megan. Natürlich mochte ich auch Daisy super gerne, aber diese anderen drei fand ich irgendwie NOCH sympathischer. Die Einzige Person, die ich außer "Gott" irgendwie nicht mag, ist Cassie. Ich finde, sie ist, genauso wie "Gott", irgendwie komisch, warum erklärt sich am Ende aber von selbst.
Kann mir eigentlich irgendwer sagen, was dieses Buch für ein Genre hat? Fantasy ist es, finde ich, nicht wirklich, weil das Einzige, was es wirklich nicht gibt, Revive ist. Ein normales Jugendbuch ist es aber auch nicht, weil es ja auch ziemlich um Revive geht, zwar nicht nur, aber sehr oft. Was für ein Genre ist es jetzt also?
Was dieses eine "große Problem" angeht, muss ich ziemlich spoilern, ihr solltet den Text hier nach also nicht lesen, wenn ihr nicht etwas mehr oder weniger Wichtiges aus dem Buch wissen möchtet, solltet ihr den Absatz ignorieren und gleich weiter schauen. ;)
Was ich wirklich an diesem Buch gestört hat, ist das Audrey stirbt. Das Blöde aber für die Autorin ist, dass sie es (zumindest was mich angeht und auch mindestens ein paar andere) nicht richtig machen kann. Audrey hat Krebs und zwar ziemlich heftigen und ihr wurde deshalb gesagt, dass sie innerhalb von ein paar Jahren sterben wird. Man möchte irgendwie nicht das sie stirbt und findet es irgendwie blöd das sie gestorben ist, aber wäre sie nicht gestorben und hätte gerettet werden können, wäre es irgendwie doch unrealistisch geworden (noch mehr als es sowie so schon ist (wegen diesem Heilmittel)). Das ist also irgendwie eine verdammte Zwickmühle.

Cover:
Ich weiß nicht wirklich warum, aber ich mag dieses Cover. Auch wenn mal wieder ein Mädchen auf dem Cover ist, wie so oft. Aber irgendetwas hat dieses Cover an sich, dass ich es trotzdem mag.
Der Titel ist leicht zu erklären und auch sehr Buch-getreu. Daisy war schon fünf Mal gestorben, deshalb der Titel.

Fazit:
Ich mag das Buch ja eigentlich, aber es gibt schon ein paar Sachen, die ich zu bemängeln habe. ich mag es zum Beispiel nicht, dass diese eine Person "Gott" heißt und dann wäre da noch dieses eine "größere Problem". Aber lasst euch davon nicht abschrecken, vielleicht gefällt euch das Buch ja mehr als mir.

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Herzen, obwohl ich dem Buch auch 4 Herzen geben könnte, aber irgendwie finde ich, dass die 3,5 besser passen.

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)

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