Mittwoch, 1. Mai 2013

[Rezension] Wie ein Kuss von Rosenblüten


Autorin: Martina Sahler
Titel: Wie ein Kuss von Rosenblüten
Broschur (232 Seiten)
Verlag: Planet Girl (Thienemann)
Sprache: Deutsch
Preis: 12,95€
weitere Bücher der Autorin in dieser Reihe:
- Der Duft von Lavendel

Inhalt:
Köln, 1794. Die Franzosen haben die verschlafene, heruntergekommene Stadt erobert. Jetzt soll alles anders werden - auch für Billa? Sie wünscht sich so sehr eine Möglichkeit, aus dem vorbestimmten Leben als Tochter einer Schneiderin auszubrechen. Amsterdam, Paris - das wäre es!
Als ihr bester Freund Toni beschließt, vor seinem tyrannischen Vater zu fliehen und die Stadt zu verlassen, wird Billa vor eine schwere Entscheidung gestellt. Denn Toni ist längst mehr für sie geworden als nur ein Freund...

Meine Meinung:
Ich mag dieses Buch sehr. Das kann man daran erkennen, dass ich dieses Buch schon mehrmals gelesen habe.
Das Buch ist ein historischer Jugendroman zur Zeit der Eroberungskriege von Frankreich während der Französischen Revolution. Die Leute in Köln empfingen die Franzosen mit offenen Armen. Sie jubelten und feierten mit den Franzosen. Am Tag nach dem Einzug der Franzosen stellten diese einen Freiheitsbaum auf und tanzten und die Kölner machten mit. Die Franzosen brachten viel gutes, z. B. sorgten sie dafür dass die Straßen gekehrt werden und dass die Häuser nummeriert werden. Diese guten Sachen kamen in dem Buch auch vor, aber die schlechten Sachen wurden nicht erwähnt. Erst am Ende im Anhang wo die Autorin etwas zum geschichtlichen Hintergrund erzählt, erfährt man davon. Aber ich fand trotzdem dass der geschichtliche Hintergrund gut in dem Buch gezeigt wurde ohne dass er in den Vordergrund kam.
Die Charaktere sind sehr sympathisch. Und diesmal wirklich alle. Der Einzige der nicht sympathisch ist, wird nur erwähnt, das ist Tonis Vater. Er verprügelt seinen Sohn, das ist auch der Grund dafür warum Toni abhauen will. Er möchte ein besseres Leben. Ich finde in der Inhaltsangabe kommt der Grund von Billa falsch rüber. Ich finde insgesamt, dass das gar kein Grund für sie war. Sie wollte nur mit ihm abhauen, weil sie ihren besten Freund nicht verlieren wollte. Sie wäre in Köln geblieben wenn er nicht weg gehen wollte. Das ist auch finde ich das Schöne an den Beiden. Sie kennen sich von klein auf und waren immer Freunde und sie halten auch noch später zu einander und wollen nicht das es dem anderem schlecht geht, deshalb finde ich es auch schön, dass die am Ende zusammen kommen. Ich finde sie haben einander verdient. Soviel zu den Charakteren und der Liebesgeschichte.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Billa (ihr Taufname ist Sybilla, aber sie wird schon immer von jedem nur Billa genannt). Ich mag den Schreibstil von Martina Sahler wirklich sehr. Er ist leicht verständlich und einfach zu lesen.
Das Ende mag ich, das habe ich ja schon erwähnt. Das zweite Buch von Martina Sahler ("Der Duft von Lavendel") ist im Prinzip der zweite Teil dieses Buches. es ist aber 20 Jahre später und aus einer anderen Sicht geschrieben, trotzdem kommen Toni, Billa, Billas Schwester und mehrere andere Charaktere, die auch schon im "ersten" Band waren, vor.


Cover:
Ich mag das Cover, wie so oft, sehr gerne. man sieht Billas Gesicht nicht. In ihrer Hand hält sie eine Rose. Die Rose passt gut zum Titel und wenn man es interpretiert, passt es auch zum Buch, das weiß man allerdings erst, wenn man das Buch gelesen hat.
Der Titel passt genauso wie das Cover zum Buch. Dieser Teilsatz (Heißt das so?) kommt so auch im Buch drin vor. Und die Rosenblüten sogar zweimal.

Fazit:
Also alles in allem ist es ein sehr schönes Buch mit tollen Charakteren und schön beschriebenem geschichtlichem Hintergrund. Das Cover und der Titel passen beide sehr gut zum Buch.

Ich vergebe 5 von 5 Herzen, weil ich dieses Buch einfach liebe.

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)

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